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Reaktion auf Tages-Anzeiger-Artikel vom 8. September 2018 betr. Alterszentrum Weihermatt

10. September 2018

Der Tages-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 8. September 2018 im Artikel „Die Gemeinde Urdorf hat von Senioren fürs Altersheim zu viel Geld verlangt“, dass der Regierungsrat der Gemeinde Urdorf vorwerfe, sie habe Vorschriften in grober Weise verletzt.

Zusammenfassend hätten die Taxen für die Pensionäre zu einer unzulässigen Überdeckung der Kosten geführt.  

Bei dem erwähnten Regierungsratsbeschluss handelt es sich um einen Entscheid im Rahmen einer Aufsichtsbeschwerde, die eine Bewohnerin des Alterszentrums Weihermatt gegen den Bezirksrat Dietikon erhoben hat. Die Gemeinde Urdorf war jedoch weder am aufsichtsrechtlichen Verfahren beteiligt noch  Empfängerin des Regierungsratsbeschlusses. Ebenso steht die offensichtlich vom Regierungsrat beschlossene aufsichtsrechtliche Anweisung, die der Bezirksrat der Gemeinde Urdorf eröffnen muss, noch aus. Sobald letzteres erfolgt ist, wird der Gemeinderat die Fakten prüfen.

Zwischenzeitlich verweist der Gemeinderat auf seine Medienmitteilung vom 4. April 2018, wonach der Bezirksrat Anfang Februar 2018, auf der Basis der ihm vorliegenden Faktenlage, rechtsgültig bestätigt hat, dass beim Alterszentrum Weihermatt keine Quersubventionierung stattfinde.